Zu Besuch in Bayern…

…bei meiner Schwester um Sie und ihr neues Motorad fotografisch festzuhalten ;)
Die S/W Portraits wurden mit dem umgebauten Helios 44-2 gemacht. Die übrigen Bilder mit dem 24-70 und der 85mm Festbrennweite.
Für die bewegten Bilder habe ich mich in einem VW Cabrio nebenher fahren lassen. An dieser Stelle nochmal großen Dank an unseren Fahrer, der sich auch um die Location gekümmert hatte!

…nun doch

Ab sofort bin ich mit einer Seite bei Facebook vertreten:
m-nizik.de

Dort werden häufiger aktuelle, einzelne Bilder zu sehen sein.
Und verstärkt Konzertbilder damit es hier übersichtlicher wird.

Tschernobyl Reise 2015 Teil III

Teil I
Teil II
Tag 3 in der Zone, leider auch der letzte. Für mich steht heute das Highlight auf dem Programm…das Überhorizontradar Duga 3. Konstruiert und gebaut um Westliche Atomraketen zu erfassen. Die älteren kennen diese Anlage als klopfendes Geräusch im Radio (merh dazu: Wikipedia).

Aber genug der Schwärmerei…ab ins Feriencamp! Die horde Insekten vor Ort erwartet einen schon :D
Da es im Wald liegt ist hier die Hintergrundstrahlung erhöht. Weiterhin sollte man den frischen Himbeeren die überall wachsen widerstehen ;)


Jetzt aber weiter zur Duga. Die schieren Ausmaße dieser Anlage können die Bilder leider nur begrenzt wiedergeben. Nur soviel: selbst mit dem 8mm Fisheye und etwas Entfernung war es schwierig alles auf einmal draufzubekommen. Die Leitern luden zum klettern ein…dies habe ich natürlich auch getan. Aber nur ein bisschen, bis nach oben hätte zuviel zeit gekostet. Neben Bilder der Antennen auch einige Bilder aus den Kontroll bzw. Schulungsräumen.

Im Umkreis der Duga befindet sich auch ein altes Kino…einen “Selfie” mit Blitz konnte ich mir da nicht verkneifen:
Kino Prypjat

Abschließend noch ein paar Bilder vorm Reaktor 4, Tschernobyls Ortsschild und Gedenkstätte sowie von den Checkpoints.

Für alle Bilder ist hier natürlich zu wenig Platz. So eine Reise beitet einfach zuviele Motive. Wer jetzt selber überlegt dorthin zu reisen, hier ein paar kurze Tipps:
1. Macht euch keine Panik wegen der Strahlung. Ich habe während meines Aufenthaltes weniger Strahlung aufgenommen als bei einem Transatlantikflug. Einfach die Hotspots meiden, möglichst wenig anfassen und natürlich nichts essen und gut ists!
Bei jeder Ein- und Ausfahrt in die Zonen (10/30km) gibt es einen Strahlungscheck. Und außer festes Schuhwerk brauch man keinerlei Sicherheitskleidung.
2. Ein gescheites Stativ. Ja ein Reisestativ ist schön leicht und kompakt…NEIN, weg damit, packt was stabiles ein.
3. Die Anreise mit dem Zug ist nur in der Theorie angenehm.

Ende

Tschernobylreise 2015 Teil II

Nach einer eher kurzen Nacht im Hotel in Tschernobyl stand Tag 2 innerhalb der Zone an. Kurz zum Hotel: das war überraschend komfortabel, das Essen gut und die Zimmer tip top! Der Aufenthaltsraum ist gemütlich, das Bier lecker :D
Das man sich in einer “Sperrzone” aufhält merkt man kaum, abgesehen von verschlossenen Fenstern und der Ausgangssperre um 22uhr.
Ortsschild Prypjat
Diesmal ging es mitten nach Prypjat zum wohl bekannsten Rummelplatz der Welt. Gefühlt auch der meistbesuchte. Unterwegs aber noch ein kurzer halt an der Straße zum Reaktor, hier sieht man den neuen und alten Sakopharg im Vergleich.
Ortsschild Prypjat
Aber rein nach Prypjat zu den “Shadows of Tschernobyl” Graffits etc.


Kurzbesuch im Kulturpalast Energetik wo schon die Mai Parade vorbereitet wurde sowie im Supermarkt:

Weiter ging es zur Musikschule. Auf dem Weg dahin lag auch ein kleiner Boxstall:

Als nächstes großes Ziel ging es nun zur Jupiter Fabrik. Offiziell wurde dort Unterhaltungselektronik hergestellt, es soll aber auch militärisches dort produziert worden sein. Fakt ist das es sich um ein riesiges Gelände handelt wo man wohl ewig fotografieren könnte.

Außerdem bot das höchste Gebäude des Fabrikgeländes auch einen tollen Blick auf die Stadt. Man sieht gut die Struktur dieser “geplanten” Stadt.
Ortsschild Prypjat
Letztes Ziel in der Zone war der Kindergarten Prypjats:

Anschließend wurde noch ein wenig Tschernobyl erkundet, dies, noch mehr Bilder und ein Resumée in kürze im nächsten Teil.

Münster Metal Massaker 6

Part 6 des Münster Metal Massakers stand an. Mit reichlich guten Bands um die Sputnikhalle zu füllen. Diesmal mit dabei: Marauder, Speedqueen, Messerschmitt, Terrorblade, Eradicator, Supreme Carnage, Sabiendas und Darkness.

Acht Bands, daher Start schon um 17.00 mit Marauder:


Anschließend die Belgier von Speequeen:

Messerschmitt:

Organisator Terrorblade:

Eradicator:

Supreme Carnage

Sabiendas:

Und als Headliner Darkness aus Essen:

Kurzbesuch beim Dettenrockt 2015

Es hieß mal wieder DettenRockt, das umsonst und draußen Festival gegen Rechts am alten Klärwerk in Emsdetten. Ich war nur vormittags/mittags auf dem Gelände, hier die Bilder davon.

Als früher Opener Kosmonovski aus Rheine:


Anschließend der Abschiedsgig von Raticide:

Dann wurde es laut mit Weathered:

und noch ein paar Bilder von Kleinstadtpioniere sowie drumherum:

Surreal Sounds and Urban Desolation two

Am 14. August stand “Surreal Sounds and Urban Desolation two” im frisch umgestellten Cafe Sputnik auf der Tagesordnung. Mit dabei: Aegror, Außerwelt, Abest und Red Apollo. Freunde des (Post-)Black Metal sind dort voll auf ihre Kosten gekommen.

Den frühen Anfang bei tropischen Temparaturen machten Aegror:


Dann der Lokalsupport und Mitorganisator Außerwelt:

Abest haben sich dann entschlossen das Licht auszumachen, ganz zur “freude” der Fotografen:

Und abschließend Red Apollo:

Tschernobylreise 2015 Teil I

Es gibt so Orte die ich schon immer mal besuchen wollte. Darunter die Sperrzone rund um das havarierte Kernkraftwerk Tschernobyl. Ich gebe zu, kein alltägliches Reiseziel, aber dazu später mehr.
So habe ich auch nicht lange gezögert als ich auf die Reise dorthin von Urbexplorer aufmerksam geworden bin. Diese Reise sowie den Anbieter kann ich nur empfehlen ;)

Treffpunkt war Warschau von wo aus es weiter nach Kiew ging. Die Anreise mit Zug und Bus zog sich “etwas”, die Rückreise sollte noch länger dauern. Start am 20.6 um 7uhr MEZ und Ankunft in Kiew am 21.6 um ca. 11uhr CEST.
Kiew ist eine sehr interessante Stadt, auch so mal einen Besuch wert, genau wie das ganze Land. Fans der Street Fotografie dürften dort voll auf ihre Kosten kommen. Auf Kiew gehe ich hier aber nur kurz ein, auch wenn es dort, dank unseres Guide, viel zu sehen gab. Unter anderem der Maidan sowie diverse Wahrzeichen der Stadt. Ein paar Impressionen:


Am nächsten Morgen dann der Aufbruch in Richtung Tschernobyl. Nach passieren der Eingangskontrolle am Checkpoint der 30km Zone war das erste Ziel der Kindergarten von Kopatschi. Neben einem Denkmal das einzige was an dieses Dorf noch erinnert. Die Strahlung war hier mit ~7µSvh recht ausgeprägt, am Boden noch schlimmer.

Anschließend weiter Richtung Prypjat, vorbei am Checkpoint der 10km Zone und vorbei am Reaktor 4. Kurzer Stop beim bekannten “Ortsschild”:
Ortsschild PrypjatNoch ein letzter kleiner Checkpoint vor Prypjat und dann ging es zum Krankenhaus. Eine dramatisierte Ortsbeschreibung erspare ich mir. Man kann es sich vorstellen, wie es dort ist und wer es genau wissen will sollte einfach mal dahin.

Kurzer Besuch im Cafe:

Anschließend die Schule, bekannt durch die vielen Bilder der Gasmasken. Hier sieht man die auswirkungen des Tourismus deutlich, nichts ist mehr unberührt und vieles arrangiert….

Dafür ging es im Anschluss ins Schwimmbad:

Und zum Abschluss des Tages der unvollendete Kühlturm vom ebenfalls unvollendeten Reaktor 5:
unvollendeter Kühlturm